Kanton Solothurn - GIS-Umsetzung der öV-Erschliessungsgüte
Planungsinstrument «öV-Erschliessungsgüte»
Im Schlussbericht «öV-Erschliessungsgüte Kanton Solothurn» (2010) wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Amt für Raumplanung ein Planungsinstrument, anwendbar auf das ganze Kantonsgebiet, in Form eines nachführbaren GIS-Layers entwickelt und dokumentiert. Die Güteklassensystematik soll als Grundlage für raumplanerische Fragen und zur Weiterentwicklung des öV-Angebotes dienen.
Seit 2013 wird der Layer regelmässig nachgeführt.
Verfeinertes Modell der Haltestellen-Einzugsgebiete
Mit der Aktualisierung 2017 wurde die Erschliessungsgüte des öffentlichen Verkehrs erstmals mit dem Tool «i-range planner» räumlich präzise bestimmt und plausibler als bisher dargestellt. Mit diesem Verfahren kann - zusätzlich zur Berücksichtigung des Reliefs - z.B. mittels neuer Brücken / Durchlässen / verbesserter Zugänglichkeit zum Bahnhof die Güteklasse ausgeweitet werden, d.h. nicht überwindbare Barrieren und Verbindungen werden mit einbezogen. Als unüberwindbare Barrieren auf dem Weg zu einer Haltestelle gelten beispielsweise stehende Gewässer, grössere Bäche/Flüsse, Flughäfen/Flugplätze, Autobahnen und Bahnlinien. Ihnen gegenüber stehen Verbindungen wie Brücken und Unterführungen, mit welchen die Barrieren überwunden werden können. Als Grundlage für die Generierung dieser Input-Parameter (Barrieren, Verbindungen) diente das swissTLM3D, das grossmassstäbliche Topografische Landschaftsmodell der Schweiz. Das hoch aufgelöste Terrainmodell der Schweiz (swissALTI3D) wurde als Höhenmodell miteinbezogen.