Solothurn, Umsetzung Parkraumkonzept P-23
Umsetzung des Parkraumkonzepts P-23 in Solothurn
Mit dem Parkraumkonzept P-23 richtet Solothurn die öffentliche Parkierung stärker auf die Bedürfnisse von Anwohnenden, Gewerbe und Besuchenden aus. Ziel ist es, bestehende Parkfelder im öffentlichen Raum den prioritären Nutzern vorzubehalten, Langzeitparkieren im öffentlichen Raum unattraktiver zu machen, den Suchverkehr zu reduzieren und die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu erhöhen.
Künftig werden sämtliche öffentliche Parkplätze bewirtschaftet – entweder über zeitliche Beschränkungen oder Gebühren. In Wohnquartieren wird die Blaue Zone mit Parkkartensystem und Anwohnerprivilegierung ausgeweitet, während in der Innenstadt Kurzzeitparkplätze für Kundinnen und Kunden priorisiert werden. Gleichzeitig werden Parkdauer und Tarife vereinheitlicht.
Auch bei Sport-, Kultur- und Freizeitanlagen werden neue Parkierungsregelungen eingeführt, damit Besuchende zu Spitzenzeiten ausreichend Parkmöglichkeiten vorfinden. Das Konzept bildet die Grundlage für die schrittweise Umsetzung der neuen Parkierungsstrategie im gesamten Stadtgebiet.
WAM Planer und Ingenieure durfte den ganzen Umsetzungsprozess fachlich und koordinativ begleiten.